#109: The German USP: Industrial Power Meets AI Economy
Shownotes
Was passiert, wenn Wirtschaft, KI und Staat wirklich zusammen denken?
Ich hatte im Podcast die große Freude, mit Prof. Dagmar Schuller zu sprechen – Gründerin von audEERING, Professorin für KI Hochschule Landshut und Vizepräsidentin der IHK München und Oberbayern.
Und ehrlich: Dieses Gespräch hat mich nochmal neu sortiert.
Denn wir haben in Deutschland eigentlich alles:
- starke Industrie
- exzellente Forschung
- hochspezialisierte Unternehmen
Was uns fehlt, ist nicht Können. Was uns fehlt, ist Umsetzung.
Dagmar bringt es auf den Punkt: Wir müssen raus aus dem Labor – und rein in die Anwendung.
Wir brauchen:
mehr Mut zu unperfekten Lösungen mehr echte Zusammenarbeit im Ökosystem und endlich ein anderes Mindset im Umgang mit Daten Denn genau dort liegt unser Hebel.
Zwei Gedanken, die hängen bleiben:
„KI entsteht nicht im Labor, sondern in der echten Anwendung.“ „Unser Mittelstand ist kein Nachteil – er ist unser größter Wettbewerbsvorteil.“
Und noch etwas ist mir wichtig: Dagmar kandidiert aktuell erneut für die Vollversammlung der IHK München und Oberbayern – mit dem Ziel, auch weiterhin Verantwortung auf dieser Ebene zu übernehmen und genau dieses Mindset stärker in Wirtschaft und Politik zu tragen.
Wenn ihr wahlberechtigt seid: Unterstützt sie. Wir brauchen mehr Menschen in solchen Positionen, die wirklich verstehen, wie Zukunft gebaut wird.
Und wer das Thema im Austausch mit Dagmar Schuller persönlich weiterdenken will:
Mindshift Festival, 12. Mai, Berlin
Dort geht es genau um diese Frage: Wie bleiben wir handlungsfähig – als Staat, als Wirtschaft, als Gesellschaft?
Transkript anzeigen
00:00:02: Letzts Start.
00:00:03: Inspiration aus dem Staatsapparat mit Dorit Bosch.
00:00:06: Schön, dass ihr dabei seid!
00:00:09: Ich stelle euch inspirierende Menschen vor die mit
00:00:11: Mut, Offenheit
00:00:13: und Kreativität unser Staatswesen transformieren ganz nach dem Motto Wir sind der Staat.
00:00:32: Wow ich freue mich so sehr auf dieses Gespräch mit Professor Doktor Dagmar Schuller.
00:00:36: sie ist Vizepräsidentin der IHK für München und Oberbayern Sie ist Unternehmerin und Mitbegründerin von Audiring, einem KI-Unternehmen.
00:00:46: Und sie ist auch Professorin für angewandte KI in Landshut.
00:00:51: drei in einem sozusagen und wir werden ihr heute richtig auf den Zahn fühlen.
00:00:55: zum Thema KI.
00:00:56: Und alles was dazu gehört, ja als Vizepräsidentin bringt sie die wirtschaftspolitische Perspektive ein also die nah an den realen Herausforderungen auch tatsächlich der Unternehmen sind.
00:01:08: das ist wirklich einzigartig und als Unternehmerin macht Sie Maschinen emotional intelligenter?
00:01:14: Was bedeutet das?
00:01:15: Also sie macht Technologie ein Stückchen menschlicher!
00:01:18: Das was eigentlich kaum möglich macht sie.
00:01:21: Und als Professorin gibt Sie das Ganze auch noch an die nächste Generation weiter, es ist einfach großartig und ich finde, sie bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld dass ich so unglaublich magisch finde nämlich zwischen Wirtschaftstechnologie und der Frage der Verantwortung für die Zukunft.
00:01:37: also wie gestalten wir die Zukunft verantwortungsvoll?
00:01:40: Ich schätze bei ihr sehr, dass sie eine große Tiefe mitbringt Aber auch eine große Klarheit.
00:01:45: Also man kann hier auch folgen in den sehr komplexen Gedankengängen und es ist immer nahe Menschen, immer mit sehr viel Herz.
00:01:52: Dagmar herzlich willkommen bei meinem Podcast!
00:01:54: Liebe Doris, herzlichen Dank für die Einladung.
00:01:56: ich freue mich
00:01:57: auch!
00:01:57: Dagmar du erzähltest mir wir haben uns ja bei der Münchersicherheitskonferenz auch noch mal getroffen wo wir aus deiner Sicht jetzt gerade beim Thema KI stehen?
00:02:07: Wo sind die Potenziale?
00:02:08: Wo aber auch die Hemmungen, wo wir uns selber im Wege stehen?
00:02:12: Sehr gerne.
00:02:13: Also meiner Einschätzung nach haben wir ein enormes Potenzial, unsere Potenziale liegen insbesondere darin dass wir sehr viele Hidden Champions haben das wir eine sehr starken Mittelstand haben und auch sehr innovative Grundlagenforschung und Leistungen.
00:02:29: und an sich haben wir alles was es bräuchte auch beim Thema KE um vorne mit dabei zu sein insbesondere wenn's auch darum geht neue Modelle neue Konzepte und neue Technologien zu entwickeln.
00:02:40: Wir haben Exzellenz-Universitäten, wir haben aber auch in der angewandten Forschung wirklich gute Spezialisten.
00:02:45: Ob und klar hat man kürzlich auch wieder erst in Zentral Europa gesehen ist im Grunde genommen nicht unbedingt immer etwas was aus USA oder Asien kommen muss?
00:02:55: Wir haben eigentlich alles!
00:02:56: Und die große Frage stellt sich dann immer... Warum sind wir da nicht so erfolgreich?
00:03:01: Warum haben wir keine Alternativen?
00:03:03: und die Gründe dafür, die sind sehr vielfältig.
00:03:07: Und oft tendieren wir dazu nur einen singulären Grund uns heraus zu picken und an dem abzuarbeiten.
00:03:12: aber nein wie auch das Thema KI muss man das gesamte Bild holistisch betrachten.
00:03:19: Hier haben wir beispielsweise einerseits schon bedingt aufgrund dessen, dass wir es lieben hierzulande Prozesse zu optimieren und Produkte zu perfektionieren.
00:03:32: Eine kleine Problematik mit dem was KI in der Grundlage eigentlich ist Mathe, Statistik und im Grunde genommen selten ein hundertprozent Akkurat.
00:03:42: das heißt Wir müssen uns ganz einfach auch mit einer Technologie anfreunden die in der einen oder anderen Variante sehr Fehler getrieben.
00:03:52: Aber aus diesen Fehlern, aus diesem Daten insbesondere sich das Potenzial ergibt zu lernen.
00:03:58: Und das ist das was wir umsetzen müssen.
00:04:01: und in der Umsetzung sehen wir oder fühlt man sehr stark in der Wirtschaft dass wir uns nicht nur abgehängt sehen sondern tatsächlich auch in der Implementierung aufgrund unterschiedlicher Einflussfaktoren hinten anfühlen.
00:04:17: Wenn man mit einem Start-up spricht oder einem Scaler, heißt das sehr oft ja wir kriegen einfach zu wenig Funding.
00:04:23: Es ist einfach zu wenige Geld da.
00:04:25: wenn man mit dem Mittelstand spricht dann heißt Ja Wir wissen, wir müssen da was tun!
00:04:29: Wir tun auch etwas aber oft fehlen uns Zeit und Ressourcen Aber eben auch regulatorische Unsicherheiten die dadurch gegeben sind.
00:04:38: Und im Grunde genommen haben wir auch sehr viele fragmentierte Ansätze Und gerade wenn es darum geht, große Alternativen in dem globalen Zusammenspiel hier mit KI zu haben für Europa.
00:04:53: Dann ist eine zunehmende Fragmentierung nicht unbedingt das Sehntvollste sondern dann geht es wirklich darum zusammenzuhalten und so aggregieren dass Potenzialist.
00:05:03: da heben müssen wir's!
00:05:07: Warum glaubst du können wir nicht so gut zusammenarbeiten?
00:05:12: Ich denke, das ist eine historisch gewachsene Sache und auch vom Mindset her sehr oft eine Problematik.
00:05:18: Dass wir zuerst versuchen Risiken zu sehen und erst im Nachgang uns dann der Chancen bewusst werden.
00:05:26: Und diese sehr risikoorientierte Sichtweise ist gerade wenn es um den Themenbereich disruptive Innovation geht ein bisschen hinterlich weil disruptive innovation ist nun mal fehleranfällig und birgt gewisse Risiken.
00:05:41: Und wir können uns da nicht darauf verlassen, dass wir von Anfang an diese Perfektion die wir so oft jetzt gewohnt waren haben werden.
00:05:49: Vor allem in der technischen Umsetzung.
00:05:51: Das heißt, wir müssen uns deutlich mehr Resilienz schaffen in den Bereich der Adaption dieses Lernen ausbestimmten Dingen und dieses Akzeptieren von Fehlern.
00:06:02: Da hilft es nicht kleinteilig zu arbeiten sondern dann muss man wirklich ermöglichen das sämtliche Parteien die daran arbeiten können und wollen, insentiv orientiert auch mitmachen können.
00:06:15: Und das tatsächlich eben moderieren.
00:06:18: Ich glaube dass wir hier vor allem politisch auch die Möglichkeit haben eine ganz andere Sichtweise nochmal darzustellen und eben auch diese Innovationskraft in Europa besteht zu heben Und durchaus auch mit einem anderen Blick nicht unsere Werte vergessen, auch etablieren können so dass wir wettbewerbsfähig sind für die Zukunft.
00:06:41: Wenn du redest über Zusammenarbeit, das ist ja mein absolutes Lieblingsthema.
00:06:45: Warum arbeiten wir nicht zusammen?
00:06:47: Meinst Du dann dass einzelne Unternehmen sich zusammentun müssen in ihren Stärken oder meinst Du das einzelne Stakeholder dabei waren ich auch den Staat oder auch Kapitalgeber, dass die zusammenarbeiten?
00:07:02: Ich
00:07:02: meine da das große Ganze!
00:07:04: Ich meine tatsächlich dieses gesamte Ökosystem muss einfach an dieser Stelle effizienter werden.
00:07:10: Wir haben ja sehr viele kleinere Ökosysteme in kleineren Standorten, wo bestimmte Dinge schon sehr gut funktionieren, die man halt im Grunde genommen auf das große Ganze replizieren muss.
00:07:21: Das Wesentlichste an dieser Stelle ist dabei – der erste Gedanke ist ja sehr oft bei den Unternehmern aber eben auch bei anderen Stakeholders was in for me?
00:07:31: diesen Gedanken müsste man eigentlich ändern in what's and for us?
00:07:35: Tatsächlich denige, der bestimmte Dinge gut kann, konzentriert sich auf seine Stärken und bringt diese Stärke dementsprechend ein.
00:07:41: Hat dafür aber auch die Möglichkeit, incentiveorientiert bestimmte andere Dinge zu beziehen.
00:07:46: Und an dieser Stelle ist es meines Erachtens einfach notwendig, dass man über bestimmte Schranken hinwegzieht und nicht versucht vorne weg alles so zu administrieren, dass das schon wieder zu kompliziert wird sondern das Wesentlichste ist da in das Machen zu kommen.
00:08:03: Das heißt lieber Fehlerorientieren am Anfang schon mal loslegen, niedrigschwellig mit niedrigen Hürden aber mit der Gewissheit ich kann an dieser Stelle tatsächlich etwas umsetzen und mit dem großen Ziel Gedanken Ich möchte hier erfolgreich sein.
00:08:18: Und dann natürlich auch der Weg ist das Ziel, das dorthin so zu beleuchten dass die Daten die ich bekomme diese Informationen auch über Formierung weitermachen kann was auch bedeuten kann Das bei disruptiver Innovation sehr oft so Dass sich manchmal auch mein Konzept ändert.
00:08:33: Wenn ich merke, ich hänge an einem Konzept fest und das funktioniert halt nun mal nicht richtig so.
00:08:39: Dann ist es vielleicht schmerzhaft oder traurig wenn es an dieser Stelle schon Arbeit gegeben hat die halt dann nicht zum Erfolg geführt hat.
00:08:47: aber da muss sich auch tatsächlich diesen Mut besitzen zu sagen nee jetzt ändere ich es!
00:08:52: Und nicht nur weil ich ein zwei Jahre vorher beschlossen habe in diese Richtung zu gehen.
00:08:56: dann ist diese Richtung notwendigerweise die richtige.
00:08:59: Wir müssen in der Technologie einzustehen.
00:09:01: Das gesamte Thema KI ist eine enormen Dynamik unterworfen und wir sind noch weit weg von irgendeinem Plateau.
00:09:12: Und das, was wir in Europa sehr oft wahrnehmen, ist dass Dinge quasi über Nacht passieren.
00:09:17: Uch!
00:09:18: Jetzt ist Chatchapity da.
00:09:20: Wo kommt das her?
00:09:21: Und oh wie toll, das konnten die... Das konnte man nicht.
00:09:24: Das dauert Jahre, um diese Dinge zu entwickeln.
00:09:28: Die Wissenschaft zieht das schon sehr oft und das was aber uns sehr stark fehlt ist die Produkttranslation.
00:09:35: Warum fehlt uns diese Produkttranslation?
00:09:37: Und warum können wir beispielsweise nicht dieses GPD auch über Nacht machen?
00:09:42: Können wir!
00:09:44: Es an sich nicht die Problematik sondern dass große ganze dahinter steht dann Der Kapitalgeber, der weiß dass er eine große Summe investiert vorne weg und nicht nach drei oder fünf Jahren schon entsprechenden Returns und Investment in Cash haben möchte.
00:09:59: Oder einen Break-Epen-Point sehen möchte, der halt in einem sehr kurzen Zeitraum liegt die Sehne aus der Investmentbranche auch das sehr selten tatsächlich eben diese kurze Zeiträume zu einem entsprechenden Erfolg führen sondern dass man wirklich langfristig diesen Lernprozess positiv betrachtend in dieses Produkt überführt.
00:10:19: Und dieses Produkt-Überführen bedeutet vor allem ein Praxis!
00:10:24: Ich kann im Labor wahnsinnig viel entwickeln, wenn es nicht irgendwann mal in die Echtwelt kommt, schläftsfröhlich im Labor vor sich hin.
00:10:33: Das heißt ich
00:10:33: brauche...
00:10:34: Die Nähe und diese praktische Entwicklungsmöglichkeit, die praktische Entwicklungsmöglichkeit brauche ich durch Skalierungsfaktoren und durch eine breite Anwendbarkeit.
00:10:43: Nur so kann ich eben Modelle auch gut generalisieren lassen wenn ich diese Fülle an Daten, an hochqualitativen Daten überhaupt erfassen kann.
00:10:52: Und da haben wir in Europas ein bisschen das Problem.
00:10:55: also einerseits haben wir was Daten anbelangt ne ganz spannende sehr ambivalente Beziehung vor allem zu unseren persönlichen Daten.
00:11:05: Auf Social Media Plattformen geben wir oft wahnsinnig viel Preis, wenn dann eine Firma kommt oder ein Forschungsinstitut und sagt hey!
00:11:13: Wir hätten gerne eigentlich im Grunde genommen nicht mehr als die Daten, die man ohnehin auf Social Media Preis gibt.
00:11:18: Kommt plötzlich oh mein Gott ich bin der gläserne Mensch.
00:11:21: Dieses Unverständnis oder dieses Verdrängendeilweise dieser Datenrealitäten ist eine Problematik.
00:11:28: Die andere Problematika ist eben wie gesagt das Funding.
00:11:32: Wenn ich mir unsere Startups anschaue und auch unsere Scale-Ups, ich bin ja auch im Investment-Komitee des Hightech Gründervon.
00:11:39: Und sitze auch in der Shuri vom Exist Forschungstransfer in KT sehen wir sehr oft das Investments oder die Startups, die ähnliche Dinge tun wie unsere Start ups in den USA oder in Asien um ein Vielfaches mehr gefandert werden können wir natürlich sagen Ja, unsere Technologie ist besser.
00:12:00: Aber wenn es dann zum Beispiel geht, darum geht diese Translation von der ich vorhin gesprochen habe in die breite Masse zu bringen.
00:12:07: Dann kostet das einfach Geld.
00:12:09: Da brauchen wir nicht um den heißen Brei rumreden?
00:12:11: Kostet was!
00:12:13: Und dass wiederum gibt uns entsprechend dann das Feedback oder auch die Daten für die Verbesserung der Anwender.
00:12:19: und dahin müssen wir kommen.
00:12:22: Wir müssen einen Weg finden diesen Datenschutz beispielsweise mehr eine schützende Datennutzung konvertieren.
00:12:29: Wir müssen dazu kommen, andere Funkte zu heben um eben auch unseren Startups und Scale-Ups eine wettbewerbsfähige Plattform zu bieten.
00:12:39: und das nächste was wir unbedingt machen müssen ist tatsächlich diese Anwendung selber zu nutzen.
00:12:44: Wird denn dir ja auch sehr oft und gerne dazu alles was nicht von zu Hause kommt?
00:12:49: deutlich besser zu finden.
00:12:51: Haben wir als Kinder ja schon alle gelernt, wenn man bei der Freundin war und die Mami hat dort gekocht, dann hat das was man zuhause nie gegessen hätte plötzlich wahnsinnig gut geschmeckt.
00:13:00: Das ist schon drin!
00:13:04: Und genau so ähnlich geht es man halt bei Technologien.
00:13:06: Wenn da ein entsprechender Name drauf ist... Dann wird gar nicht mehr so viel hinter die Funktionalität geguckt.
00:13:12: Und wenn dann aber ein unbekantes Start-up oder eine unbekannte Firma hierzulande kommt und sagt, ich habe aber etwas ganz Tolles, dann wird das oft zugunsten eines anderen großen Namens der nicht aus der Region stammt gerne schon mal nicht genommen.
00:13:24: Das ist auch so eine Meinheitssache!
00:13:26: Wenn ich meine Zusammenhalten gemeinsam meine ich auch diese Unterstützungsleistung und kaufe regional könnte den Bereich für Technologie sehr gut gelten.
00:13:38: Wir waren ja künstlich auch in Brüssel und hatten da von der IHK Seite gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich auch sehr gute Diskussionen mit Vertretern des Parlaments, der Kommission und vom Rat.
00:13:52: Ich kann an der Stelle nur betonen erfolgreich können wir nur sein wenn wir In the Wild in Echt-Situationen Daten erfassen können und ausprobieren können – wir müssen aus dem Labor raus!
00:14:04: Und deswegen ist es ein Zusammenspiel von vielen Faktoren was alles machbar ist und auch gar nicht so kompliziert ist, an sich nur dem Schrauben an ein paar Stellschrauben bedarf.
00:14:16: Du verbindest ja das alles!
00:14:17: Du verbindest Wissenschaft, du verbindest Unternehmertum, die politische Ebene.
00:14:22: Eigentlich bräuchtes dich als System?
00:14:25: Dann wäre alles glaube ich geritzt.
00:14:26: aber die Frage ist jetzt bist du dein eigenes System?
00:14:31: wenn man dich irgendwie als System nachbauen könnte wär das glaube ich super weil du verbittest all diese ganzen Dinge.
00:14:37: Wer soll diese Koordinierungsleistung machen?
00:14:39: Und das frage ich jetzt schon fast ein bisschen suggestiv, weil wir sind ja hier ein Staatspodcast.
00:14:45: Wer soll das koordinieren?
00:14:46: Kann man das von Unternehmen verlangen?
00:14:48: Macht sowas eine IHK?
00:14:50: Macht so was in Verband?
00:14:52: Wer soll es tun?
00:14:55: Im Grunde genommen denke ich könnte man sich auf einen Verband einer IHk aber eben auch auf einem Unternehmen.
00:15:04: an der Stelle brauchen wir vor allem eins Agilität und gewisse Dynamik Das heißt eben auch in der Abarbeitung.
00:15:11: Prozesse, die sehr hierarchiegetrieben sind an dieser Stelle dauern halt einfach etwas länger.
00:15:16: Sie sind nicht notwendigerweise schlechter aber Zeit ist ein kritischer Faktor und an der Stelle denke ich ganz einfach dass agilere Organisationseinheiten besser geeignet wären als vielleicht die Einrichtung der einen oder anderen Behörde die dann doch mehr im verwaltungsrechtlichen Sinne agieren muss also zum Beispiel eine andere Einheit tun könnte.
00:15:37: Ich sage immer so, wenn man irgendwie Wein haben will kann man natürlich seine Energie drauf verwenden einen neuen Weinstock zu pflanzen.
00:15:44: der braucht dann ewig bis er Reben kriegt oder man nimmt einfach ein Ollenweinstock und guckt dass er mehr Reben bekommt.
00:15:51: und vielleicht braucht es wirklich an allen Stellen dieses Ökosystems also aus dem Ohl im Staat als auch beim Unternehmen als auch bei den Kapitalgebern Menschen die wirklich so diskutiv denken.
00:16:03: Und du hast mir vorhin versucht zu erklären, was der Unterschied ist zwischen Disruption und dem anderen es nur zu verbessern.
00:16:10: Da gibt's ein ganz tolles Wort und ich übergib dir gleich das Wort, dass du das erklären kannst.
00:16:14: also Ich merke mir das so ob ich den Kahn irgendwie nur drüber lackiere über den Rost oder ob ich wirklich einmal alles abschlage und nochmal neu lackiere braucht diese Menschen an diesen Stellen Die das verstehen.
00:16:28: Also so eine Art Dagmar, die dieses ganze Ökosystem im Kopf hat an verschiedenen Knutenpunkten des Ökosesystems?
00:16:36: Ich glaube was es wirklich braucht ist
00:16:39: Mut
00:16:39: und keine Angst vor Veränderung.
00:16:41: Das sind glaub ich die wesentlichsten Eigenschaften, die jemand mitbringen muss wenn er disruptiv agiert.
00:16:47: Disruption ist nicht immer die alleinige Lösung.
00:16:50: aber wir müssen uns das ja in der dynamischen Zeitachse betrachtet anschauen.
00:16:56: Und wir sind Meister in der evolutionären Innovation oder eben auch incrementellen Innovation.
00:17:03: Das heißt, wir sind meister im Optimieren und Verbessern von bestehenden Prozessen und Vergrößern und vielleicht manchmal auch vereinfachen.
00:17:12: aber normalerweise sind wir doch so... Das wird das, was wir schon mal haben.
00:17:16: Das finden wir uns nicht ganz gut.
00:17:17: Es hat schon immer funktioniert und es wird auch immer weiter funktionieren.
00:17:21: Das ist so diese typische Denke und wir machen es halt ein bisschen besser also dieser inkrementelle Innovationen.
00:17:27: Jetzt sind wir aber in der Situation dass wir geopolitisch von anderen Mächten sehr stark in die deren eigene Disruption reingezogen werden Und wir finden uns in der situation, dass wir permanent mehr reagieren ist, dass wir überhaupt agieren.
00:17:44: Wir sind gefühlt und das zieht man in den Medien und auch in den ganzen Diskussionsrunden immer so einen Schritt hinten nach und wir wollen irgendwie auch und wir wissen nicht warum wir nicht dort sind wo wir nicht sind oder eigentlich sind wir ja gewöhnt dass wir da vorne sind.
00:17:57: aber warum sind wir dann immer?
00:18:00: Und dieses Gefühl, dass sich da aufbaut dieses verdammt wie kommen nicht hinterher Das ist aus der Reaktion geboren Deshalb aufhören, nicht komplett aufführen immer incrementell zu verbessern.
00:18:18: Sondern uns mehr damit anfreunden bestimmte Dinge komplett so hinterfragen und das wirklich zum mögen, dass es das Potenzial für diese Veränderung gibt.
00:18:27: ich glaube die positive Einstellung ist mehr oder weniger absolute Grundstein ohne Angst zu sagen ja es verändert sich was.
00:18:35: Ich nehmt das jetzt positiv an Und denke in erster Linie mal nicht an mich.
00:18:39: verändert das jetzt mein Job oder irgendwas?
00:18:42: Es geht jetzt mal um die Sachen.
00:18:44: Und dann kann ich anfangen, komplett anders zu denken und habe eine andere Freiheit im Denken.
00:18:51: Ich muss nicht mehr sagen okay ich hab jetzt diese eine Fertigungstrecke Die sieht nunmal so aus und da ist sie ineffizient und da verbesser ich sie sondern ich leh mich zurück und nehme die Freiheit zu denken brauche ich diese Fertigungsstreckel wie sie ist?
00:19:08: Wie wäre jetzt denn meine neue, optimale beste Fertigungsstrecke ohne Hindernisse.
00:19:15: Und ich kann anfangen vielleicht komplett neu dahingehend zu denken dass sich gar nicht mit dem bestehenden, ich sag's jetzt mal Produktionstechnisch-Maschinenpark oder anderen Dingen anfangen sondern wirklich sagen was wäre denn jetzt so mein Traumding?
00:19:30: Also wie man dann anfängt zu manifestieren wenn man versucht Fiktion in Realität bei Produkten zu setzen.
00:19:36: das wär jetzt meine optimale Lösung Und Disruption geht genau in diese Richtung.
00:19:41: Sie denkt anders und sie ist deshalb so disruptiv, insbesondere die disruptive Technologien diesen technologischen Fortschritt Marktmächte komplett verändert.
00:19:52: Wenn wir das jetzt zurückführen auf die KI wenn man es in den letzten Jahren gefühlt auch im Endkonsumenten oder im Bürgerbereich gibt's die KI und die KI ist da angekommen dort angekommen zwischen KI und KI, wie ich sie noch gelernt habe beziehungsweise... Ich hab ja mit siebzehn angefangen.
00:20:09: Hatte ich mein erstes Neuronaldesnetz entwickelt?
00:20:13: Da hat der Arnold Schwarzenegger noch in einer schlechten Synchronfassung vom Terminator.
00:20:21: Das war lustig!
00:20:22: Der deutsche Synchronsprecher hat gesagt, ich bin ein neutrales Netzwerk weil er irgendwie anscheinend Neuronaldesnetzer verstanden hat.
00:20:29: Lustig!
00:20:29: Also... Und da hat es tatsächlich, also ich stelle KI technisch aus dieser Zeit.
00:20:46: Da war es schon faszinierend genug zu sehen, dass diese Dinge prinzipiell funktionieren.
00:20:51: Also wir haben ja eigentlich nichts was komplett neu ist sondern wir haben etwas das durch eine Hardware weiterentwicklung einfach besser geworden ist und das ist bei dieser Art von Algorithmen oder generell immer so ein bisschen Henei-Problem.
00:21:05: Die Hardware wird besser dadurch werden algorithmisch mehr Dinge möglich.
00:21:08: Algorithmisch mehr Dingen möglich ermöglicht auch wieder die Hardware Struktur intelligenter wird.
00:21:14: also das hängt alles zusammen.
00:21:16: Das ist jetzt nicht singulär zu betrachten, auch die ganze Semi-Kandakte Geschichte nicht.
00:21:20: Oder auch Quantencomputing nicht!
00:21:22: Deswegen ist es halt einfach ganz wichtig zu sehen dass diese Dynamik sich extrem stark weiterentwickeln wird Wenn wir jetzt weiter reagieren... ...ist das nett?
00:21:32: Und es gab da auch diese Theorien wie Wir werden Anwendungsweltmeister Auch net Aber nicht sexy.
00:21:39: Wenn wir ins Agien kommen wollen müssen wir zwei Stufen weiter denken.
00:21:44: Da müssen wir in die Richtung denken, wo geht es denn logisch hin?
00:21:48: Logisch hin sehen wir in der Wissenschaft schon, geht das sehr stark in den kontextuellen Bereich.
00:21:53: Das heißt, das verstehen dieser Kontextsituationen wie ich sie einsetze und warum ich sie ansetze.
00:22:00: Dieses Wie- und dieses Warum vor allem insbesondere dieses Warum mit dieser Kontexzensität gibt mir dann wieder die Möglichkeit im Im Machine Learning Bereich, im KI-Bereich diese Situationen in echt besser zu erfassen und die Modelle noch besser oder stärker auf die Bedürfnisse einzustellen aber auch eben dementsprechend abarbeiten zu lassen.
00:22:23: Wir müssen eigentlich wenn wir das Thema treiben wollen nicht versuchen irgendwas zu replizieren was eigentlich schon mehr oder weniger nahezu old school ist sondern diese zwei Schritte weiter vorausdenken und sagen okay wo ist denn unsere Stärke?
00:22:38: Eigentlich ist er unsere Stärke und jetzt gehen wir wieder zurück auf die Wirtschaft, dass wir diese Diversität zum Beispiel bei den Hidden Champions gerade in der Produktion oder gerade in unseren Bereichen haben.
00:22:49: Und dieser Diversitet ist etwas was man im KI-Bereich wunderbar nutzen kann.
00:22:55: ja weil wir dann eine nicht zu homogene Zildgruppe haben und einen nicht zu homogeneous Datensatz sondern heterogenen Datensatz mit sehr viel Entrott.
00:23:03: Das könnte uns beispielsweise durchaus das Potenzial ermöglichern Diese Informationen füllen deutlich besser, performantes Kontext, sensitives anderes Modell weiterzunutzen.
00:23:17: Dazu müssten wir aber alle wieder zusammenarbeiten die einzelnen kleinen Stellschrauben, die einzelne Hinten Champions, die Einzelnen Entwickler in diesem Bereich, Die einzelnen Wissenschaftler in dem Bereich und idealerweise auch die ein oder andere staatliche Behörde mit entsprechend Funding oder der Möglichkeit der Attraktivität attraktiveren Fundingmöglichkeiten für Investoren an dieser Stelle, die man entweder steuerlich oder durch andere – also da gibt es genügend finanzpolitische Instrumente.
00:23:47: Da kann man sich dann im Teil damit auseinandersetzen dass das halt incentiveorientiert ist und viel mehr Spaß und Sinn macht darin genau in diese Bereich zu investieren.
00:23:55: Dann lösen wir auch dieses We-Re-Agnion nur Problem und kommen langsam ins Agieren und dann sind wir langsam wieder in die Richtung unterwegs wo wir eben auch als Player Nicht nur immer hinterher rein an den Teicheln, sondern tatsächlich auch vorne weg mitarbeiten.
00:24:12: Und das wäre doch ganz wünschenswert!
00:24:14: Ja, ich bin schon total im Flau.
00:24:15: Ich bin dabei.
00:24:16: Dieses Wir-Hinken hinterher muss man ja ein bisschen differenziert betrachten.
00:24:21: wir sind ja nicht alle gleich.
00:24:22: also auch innerhalb unserer Bevölkerung gibt es Menschen die können sowas.
00:24:27: Also zwei unterhalten sich gerade miteinander und ich sag das jetzt einfach mal so Die können sowahs.
00:24:33: Und ist es nicht schlimm wenn man das nicht kann.
00:24:35: Es ist einfach nur glaube ich wichtig dass die Menschen die sowas können und davon gibt's ja doch einige Dass sie gelassen werden einfach bestimmte Positionen, bestimmte Entscheidungsfähigkeiten auch zu bekommen.
00:24:47: Und ich glaube da sind wir jetzt gerade in so einem Umschwung und es ist so interessant weil du sagst Wir sind Optimierer.
00:24:53: das merke ich eben auch im Staat.
00:24:55: Wir sind super gut im Optimieren.
00:24:57: und da sage ich auch wir waren schon immer die beste Verwaltung also weltweit.
00:25:00: wir wussten dass wir die Beste Verwaltungen sehen.
00:25:02: Wir werden nicht mehr uns weiterentwickeln indem wir noch besser werden als die besten.
00:25:08: Wir wären jetzt anders an, weil ein Upgrade heißt immer dass du anders wirst.
00:25:14: Nicht besser als du vorher schon warst und wir sind in diesem Upgrade da bin ich ganz davon überzeugt.
00:25:20: und in diesem upgrade heißt es Wir werden anders.
00:25:23: wenn Du sagst diese Diversifizierung die haben ja andere Staaten gar nicht.
00:25:27: also die haben das ist wie ein riesiger Pool mit verschiedenen Fischen.
00:25:31: Das ist ja riesig was wir dafür Informationen raushauen können Und wir sind uns dieses Schatzes Also nicht wir manche sind sich dieses Schatzes nicht bewusst ist es, dass glaube ich Menschen wie du an diesen Stellen wirken können.
00:25:49: Das finde ich einfach total wichtig weil wir sind nicht alle gleich sondern wir haben solche Menschen und andere Menschen und jetzt glaube ich braucht es diese Menschen die Disruption wirklich verstehen.
00:25:59: also ich kann gar nicht mehr anders und ich glaube du ehrlich gesagt auch nicht, dass du nicht mehr Anders kannst und ich find das so super dass du all diese verschiedenen Rollen für dich verbindest.
00:26:10: Es macht mir unglaublich Spaß, weil es mir die Möglichkeit gibt nicht in einem engen Kassett zu denken sondern tatsächlich eben diese unterschiedlichen Synergieeffekte genauso zu sehen wie zu betrachten was passiert wenn ich an der einen Ecke ziehe mit der anderen Ecke eigentlich und was da hinten auch noch.
00:26:25: das ist ja ich glaube eine angefordernene Neugier.
00:26:29: Manche Menschen sind so gemacht und es ist nicht schlimm, wenn Andere's nicht sind.
00:26:33: aber ich glaube es ist wichtig dass die Menschen die nicht so sind verstehen das jetzt die anderen mal dran sind und das einfach machen dürfen.
00:26:40: und ich finde es einfach so großartig dass du da auch als Vizepräsidentin von so einem wichtigen IHK so wirkst und da auch dieses Meinzelter auch reinbringst.
00:26:50: das finde ich einfach ganz fantastisch.
00:26:52: ihr habt ja auch bald Wahlen.
00:26:54: Die Wahlen sind im April und im Mai dieses Jahres, also bis Mitte Mai gehen die.
00:26:59: Und wie gesagt ich hoffe sehr dass sich für die Vollversammlung danach eben auch nochmal bei der IHK München Oberbayern dann weitere Jahre wirken kann.
00:27:07: Ich drück dir total die Daumen.
00:27:10: Das wäre wirklich großartig, weil so ein Mindset reinzubringen ist einfach fantastisch.
00:27:14: Weil viele sagen ja auch einfach Ja es liegt am Geld wenn wir mehr Geld hätten dann wäre alles besser.
00:27:18: also ich teile diese Einschätzung nicht aber ich würde mich mal interessieren wie du das als Unternehmerin siehst.
00:27:23: Ich glaube man kann da noch ganz viele andere Hebel parallel sage ich mal ziehen.
00:27:28: Also nicht dass es alles umsonst ist aber Geld ist nicht immer nur das Problem oder?
00:27:32: Nein, Geld ist nicht immer nur das Problem.
00:27:34: Es ist ein sehr großes.
00:27:36: Also zu sagen es existiert gerade im Hightech-Bereich bei uns nicht, ist schwierig weil es tatsächlich so ist man bekommt als Startup.
00:27:44: Ist es unproblematisch wenn man eine gute Idee hat und einen guten Plan hat und das gut aufsetzt?
00:27:50: Ist es nicht wirklich schwer die Anschub oder die Erstfinanzierung zu bekommen?
00:27:54: Das was anfängt tatsächlich schwieriger zu werden in der Wachstumsphase.
00:27:58: In der Wachstumsphase sind normalerweise die Tickets, die hier gelöst werden deutlich geringer als eben in den USA oder auch in Asien.
00:28:08: Und die Wachsungsphase ist aber die wo ich unmittelbar dann an den Markt entsprechend die Informationen sammle und da ist es schon ein sehr großer Unterschied und ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen Ich habe ja meine Firma gebootstrapped Und das heißt, wir sind mit fünfhundert Euro als UG gestartet.
00:28:25: Ist ganz lustig gewesen damals!
00:28:27: Wenn ich mir das dann angeschaut habe beziehungsweise in späteren Gesprächen die mich mit VCs oder anderen Investoren geführt haben und wir uns die Konkurrenten angeguckt haben, die ähnliches gemacht haben wie wir mit einem deutlich schlechteren Track record und auch deutlich schlechterer wissenschaftlicher Reputation, dann war da schon ein Schreck.
00:28:46: Das war kein Faktor zwei oder Fakto vier sondern Faktur zehn eine Faktor zehn auszugleichen.
00:28:52: Gemeinsam mit dem, dass wir beispielsweise andere Marktbedingungen haben was zum Beispiel eben Talente anbelangt da wo wir muss ich ehrlich sagen ja wirklich noch Glück hatten dadurch das wir so spezialisiert waren kann und uns die ganzen Ahnung sagt oh ihr habt es total gemacht können wir bei euch arbeiten.
00:29:06: Die Situation haben nicht so viele gehabt.
00:29:09: Das muss man auch realistisch sehen.
00:29:11: Ab dem Zeitpunkt fängt es an schwierig zu werden.
00:29:13: Es ist weniger die Startupphase an sich Unmittelbar eigentlich kurz danach, wo man eben zum Beispiel den ersten MVP hat und genau in diesem Punkt jetzt gehe ich in den Markt.
00:29:26: Und ich teste weiter das Produkt am Markt bevor ich die perfekte Lösung habe.
00:29:30: Das ist eigentlich so.
00:29:31: dieser Knackpunkt, wo sich die Investment Szene sehr stark unterscheidet zügt bei uns und links und rechts von uns.
00:29:43: Da müssen wir schon schauen dass sie gerade für diesen Bereich diese Tickets deutlich stärker machen.
00:29:49: Wenn zum Beispiel die ersten paar Millionen zu kriegen, ist es wirklich nicht.
00:29:54: Ab fünfzig, sechs bis siebzig Millionen, das ist auch nicht mehr so schlimm, da gibt's nur eigene!
00:29:58: Aber wir haben da diesen Zwischenteil zwischen zehn bis fünfzig Millionen.
00:30:01: Diesen klassischen Scale-Up-Ticket-Teil.
00:30:04: Da...da ist wirklich ein Defizit im
00:30:06: Markt.".
00:30:07: Also der erste Kunde ist quasi, das ist ja wie bei jeder Bewegung man braucht den ersten Follower.
00:30:11: Das ist das Allerwichtigste!
00:30:12: Der erste Künde der dann sagt wow das ist es.
00:30:15: Da sagen viele eigentlich wäre es auch am einfachen wenn wir nicht nur staatlich gefördert werden sondern oder gar nicht so viel staatlich gefördert werden Sondern wenn der Staat tatsächlich der erste kunde ist.
00:30:26: Ja super Idee ganz ganz tolle Idee Wie gesagt gerade in diesem hoch technisierten Bereich und Wenn wir jetzt von KI eben speziell reden in die Anwendung.
00:30:37: Wir müssen tatsächlich das Produkt an der Anwendungen nochmal deutlich stärker verbessern und am Anfang funktioniert es im Zweifelgarten nicht so gut!
00:30:46: Das muss man auch wissen, damit muss man noch leben und umgehen können.
00:30:50: Deswegen ist alles was hilft ob das zum Beispiel finanzpolitische Programme sind oder wirtschaftspolitische Programmen sind die großen Unternehmen, DAX-Unternehmen oder auch großen Mittelständern einen selten mit den kleinen verstärkt doch mal zusammenarbeiten und diese breiten Plattformen, die kommen da nicht an dem Markt oder haben nur eine bestimmte Beschränkung alle Dienigen, die da aktiv unterstützen sollten dafür auch ein Incentiv bekommen.
00:31:14: oder eben auch der Staat, das dir auch sagt.
00:31:17: Okay!
00:31:18: Jetzt nehme ich einfach die und nicht notwendigerweise irgendeine Tochterfirma eines Großkonzerns, der auch wieder nicht bei uns angesiedelt ist sondern wirklich by local Probier es halt einfach mal aus.
00:31:34: Ich glaube, dass man an dieser Stelle wirklich eine Wahnsinnserkenntnis haben wird und das wird sehr, sehr positiv sein für das gesamte Mindset und auch für das Gesamt- und Zusammenspiel zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wenn man sieht wie diese Translation bei uns auch unmittelbar funktionieren kann.
00:31:52: und ich glaube, sich der Staat wirklich einen Gefallen tun würde hier auch offener zu sein und mehr auszuprobieren.
00:31:59: Und sich auch selber diese Möglichkeiten tatsächlich zu geben, weil teilweise ist der Staat ja auch ein bisschen gehindert daran in der öffentlichen Verwaltung was Ausschreibungen und andere Dinge anbelangt.
00:32:11: vielleicht kann man hier doch den einen oder anderen Hebeln noch umlegen und gerade diese spannende Innovationssache oder Seite nochmal ein bisschen mehr zu befeuern und auf dem Staat mehr Konsument dieser Innovation zu machen.
00:32:26: Ja, das klingt gut.
00:32:27: Also ich weiß, dass es in anderen Staaten gemacht wird gerade so ein Staat als erster Kunde oder aber statt... Man kann das ja auch im Doppelpark machen mit einem großen Konzern zusammen.
00:32:41: Dass der Staat sagt wir beauftragen das mit dem Konzernen Aber-Hupe-Pak mit einer Innovation von zu Hause.
00:32:48: da kann man ja durchaus verschiedene Möglichkeiten finden.
00:32:51: Ich glaube Ich habe sowieso das Gefühl, dass es in diese Richtung geht.
00:32:55: Weil ich höre das so von so vielen Ecken gerade.
00:32:59: Dass es immer lauter wird wie wir uns aufstellen und vielleicht setzt die Gesamtlage auch so unter Druck, dass wir das jetzt tun müssen.
00:33:08: Und ich glaube, Menschen brauchen sie wirklich so denken als du.
00:33:12: Die verstehen übrigens kleiner Werbe-Block.
00:33:14: am zwölften Mai findet das Mainchift Festival statt.
00:33:17: Wenn noch mehr Leute finden, wer treffen wollte genauso ticken wie Dagmar dann kommt bitte dort hin nach Berlin direkt am Kudam, weil es braucht einfach diese... Diese Crowd, die versteht dass es wirklich anders laufen muss und die muss in allen Systemen einfach unterschluckt finden.
00:33:36: Und von dort, von innen arbeiten.
00:33:38: Es wird nicht die Superbehörde geben, es wird nicht den Superverband geben, das super Unternehmen geben Dass sich für eine Koordinierung hier zur Verfügung stellt.
00:33:47: Sondern es braucht eigentlich Menschen in den Systemen die dann miteinander arbeiten So wie Dagmar daß quasi In einer Person miteinander vereint.
00:33:56: Wow, ich finde das Gespräch so großartig.
00:33:59: Ich kann noch ewig mit ihr weiterreden.
00:34:01: Haben wir irgendwas vergessen?
00:34:03: Nein, ich glaube es ist wunderbar gerade gelaufen!
00:34:05: Ich find's so schön angenehm.
00:34:08: Ja auch schön.
00:34:10: Und ich hätte am liebsten irgendwie ein paar Leute die gleiche Fahrzeuge machen wollen.
00:34:15: Musst du nach Berlin kommen?
00:34:16: Also ok jetzt hören wir auf und überarbeitet die Bedarke weil sie nach Berlin kommt... Vielleicht klappt es ja, wir werden das sehen.
00:34:24: Magst du unseren Zuhörenden noch irgendwas sagen?
00:34:27: Irgendwann ein Tipp wie wird man so cool disruptiv wie du?
00:34:30: hast dir irgendwas bestimmtes gegessen etwas bestimmtes gelesen?
00:34:33: wenn man sich jetzt disrupt yourself was muss man tun?
00:34:38: eine bestimmte Manifestationstechnik Du sprach sie eben von manifestieren.
00:34:44: Ich glaube disrupt yourselves beginnt damit dass man sich selber richtig mag und sich was Gutes tun möchte.
00:34:51: Und das Gutes tun, bedeutet sie oft auch aus bestimmten Klischees, die einem irgendein anderer überstülpt.
00:34:59: Auch sich zu trauen einfach denen nicht zu entsprechen und sich einfach in sich reinzuhören und zu sagen ja fühle dich das gut für mich an dann ist es auch gut egal was irgendjemand andere dazu sagt.
00:35:13: Veränderung beginnt damit, dass ich das positiv annehme und dass
00:35:17: ich
00:35:18: Chancen daraus sehe und dass sich mich darauf freue, dass sich Dinge verändern und dass auch wenn es mal Rückschläge gibt die an sich als Lernerfahrung werte und nicht unbedingt, oh mein Gott jetzt passiert mir das schon wieder.
00:35:33: Nein!
00:35:34: Es passiert und ist gut weil daraus lernt man Da macht man es halt nicht mehr so.
00:35:38: Oder man macht es halt anders?
00:35:40: Und ich glaube, es braucht gerade dieses... Ach!
00:35:43: Es ist an sich wie du vorhin gesagt hast eine super Situation.
00:35:48: Wir können eigentlich wirklich jetzt etwas bewegen wir können was verändern und wir haben diese Freiheit neugierig zu sein und auch mal ein anderes zu denken und zu sagen hey wieso bist das da?
00:36:00: Ja?
00:36:01: Und um zu versuchen diesen... Diese Energie mitzunehmen in diesen Disruptionsprozess.
00:36:09: Ich glaube, dann hat man wirklich nicht nur die Freude daran sondern sieht auch diese Ergebnisse unter einem ganz anderen Licht und kann tatsächlich Großartiges leisten.
00:36:21: Großer hatte ich, vor allen Dingen Mut zum Erfolg.
00:36:23: Ich glaube damit ist man ja so schnell erfolgreich und sagt immer so Fehler... Mut zum Fehlern aber vor allem wird man dadurch sehr erfolgreich und vielleicht dürfen wir einfach keine Angst mehr davor haben, erfolgreich zu sein.
00:36:35: Ach liebe Damen!
00:36:37: Ja das ist richtig cool.
00:36:39: Also du sprügst es ja wirklich aus jeder Pore dass du da absolut lebst in jeder Hinsicht.
00:36:43: also das liebe ich einfach an dir.
00:36:47: Also, was müssen wir uns jetzt merken?
00:36:48: Also erst mal genau diesen Podcast mit vier Sternen oder mindestens vier Sterne bewährten.
00:36:52: Erstens.
00:36:53: Zweitens so manche feste Willkommen am zwölften, fünften.
00:36:56: und drittens wer auch immer hier zuhört und mit wählen kann.
00:37:00: April-Mai gibt es die Wahlen in der IHK München Oberbayern und da die Dagmar wählen.
00:37:05: das müssen wir jetzt auch noch mit aufschreiben.
00:37:09: Ich weiß nicht, ich muss gucken ob ich dein Unternehmen gründe.
00:37:12: Da mache ich das sofort auch Wettmitglied und da wünschen wir dir ganz viel Glück Dagmar!
00:37:18: Wir hoffen dass noch mehr Menschen wie du wirklich in allen möglichen Positionen.
00:37:24: Ich danke dir herzlich dass ihr die Zeit genommen habt an diesem wunderschönen Tag hier mit uns zu sprechen und ja ich hoffe wir sehen uns ganz bald.
00:37:35: Und das war es bei Letz Start Inspiration aus dem Staatsapparat mit Dorit Bosch.
00:37:41: Schreibt mir gerne und abonniert diesen Kanal, damit ihr keine Folge verpasst.
00:37:47: Letz Start!
00:37:47: Viel Spaß bei der Umsetzung.
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